Neues Kooperationsprojekt

13. Oktober 2017 | Berlin

Kooperationsprojekt zwischen Berliner Ensemble, der Universität der Künste Berlin/ FB Theaterpädagogik und dem Hemann-Hesse-Gymnasium

Ab dem Schuljahr 2017/18 werden das Hermann-Hesse-Gymnasium in Kooperation mit dem Breakdance Künstler Saman Sebastian Hamdi und der Kulturbeauftragten Nina Kruska, der Universität der Künste Berlin im Fachbereich Theaterpädagogik (Ute Pinkert) und der theaterpädagogische Abteilung des Berliner Ensembles (Geraldine Blomberg) gemeinsam mit Silke Ballath (Kulturagentin) ein Kooperationsprojekt beginnen. 

Wir werden im Rahmen des Aufbaus einer Kulturklasse ein fachübergreifendes künstlerisches Profil aufbauen. Schülerinnen und Schüler* der 8.-10. Klasse werden einerseits an Theaterworkshops teilnehmen, die von Studierenden der UDK konzipiert und durchgeführt werden und sich mit spezifischen Bereichen wie Erzählen, Körper oder Performance beschäftigen. Andererseits werden sie neben Vor- und Nachbereitungsworkshops für einen Stückbesuch im Berliner Ensemble auch Führungen durch die Gewerke machen.

Ab der 9. Klasse werden konkrete Workshopformate für das BE von den Schülerinnen und Schülern unter Begleitung von Geraldine Blomberg, Studierenden der UDK, Saman Hamdi und Nina Kruska entwickelt. Diese Formate werden gemeinsam reflektiert um in der 10. Klasse selbstständig eigene Workshopformate für das BE zu entwickeln.

Ziel ist die Entwicklung eines eigenständigen Workshopformats, das Schülerinnen und Schüler anderen Schülerinnen und Schülern, sowie Studierende oder Lehrerinnen und Lehrer im BE anbieten.

 

* Eine Anmerkung zur Schreibweise: Es bestehen heute viele Möglichkeiten der Indikation von Geschlechtervielfalt in der Schriftsprache. Die Autorin des vorliegenden Textes bevorzugt die Verwendung des „*“, das gerade durch die Unterbrechung von Substantiven performative Hinweise auf real existierende Geschlechtervarianz jenseits von Männlichkeiten und Weiblichkeiten produziert. Die "Erschwerung" der Lektüre durch diese Unterbrechungen ist daher intendiert – wie in der kulturellen Bildung geht es auch an dieser Stelle nicht immer zwangsläufig darum, möglichst "einfach" und "freundlich" zu agieren. Da diese Option in der gängigen Schreibweise der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung nicht gegeben ist, möchten die Autorin diesen Absatz als Fussnote einsetzen, um ihre Selbstverständnis zu unterstreichen.


Termine

23.11.2017–23.11.2017, 9 - 14 Uhr

Tanzbein plus Ohrquadrat.

10.01.2018–10.01.2018, 12 - 15 Uhr

<Mannopoly>

19.02.2018–19.02.2018, 9.30 - 14.30 Uhr

Kultur bringt Bildung! Abgucken erfreut. Feedback auch.

14.03.2018–14.03.2018, 10 - 14 Uhr

Kooperationsbaukasten.